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flowventure ist zertifiziert in den Bereichen „Aus- und Weiterbildung“ und "Klassenfahrten und Gruppenprogramme".

Anti Mobbing Konzepte

Partizipative Anti-Mobbing-Konzepte für Schulklassen

Ab 3. Schuljahr, ortsungebunden, ganzjährig buchbar

 

Dass Mobbing keine Randerscheinung ist, zeigt sich im Schulalltag und wird untermauert durch Untersuchungen. Diese ergaben, dass jeder siebte Schüler mindestens einmal Opfer dieser sozialen Form aggressiven Verhaltens wurde. Auf vielfältigen Wunsch unserer Kunden haben wir ein spezielles Konzept zur Prävention und Intervention bei Mobbing-Phänomenen erstellt. Unser handlungsorientiertes Konzept bezieht die Schüler in den Prozess mit ein, indem die Klasse – mit Moderationsunterstützung – eigenverantwortlich und konstruktiv nach präventiven Maßnahmen oder Lösungen sucht. Eingepackt wird dieses partizipative Konzept in jugendgerechte, erlebnispädagogische Aktionen, in denen die Klasse spielerisch neue, elementare Lebenserfahrungen machen kann – wirkungsvoll, intensiv, aber natürlich auch mit viel Spaß!

 

 

MODUL 1: Prävention “Mobbing? -Keine Chance!“

Arbeitstitel für die Schüler: Klasse(n)Scouts, ab 3. Klasse

 

Sie möchten in Ihrer Klasse eine Basis schaffen, die verhindert, dass Mobbing-Phänomene überhaupt entstehen. Und falls doch, dann sollten bereits geeignete Interventionsmöglich-keiten zur Verfügung stehen, um die Anfänge im Keim zu ersticken. Es gilt einen guten Boden zu bereiten, auf dem eine gute Klassengemeinschaft und eine effektive Lernatmosphäre entstehen können. Mit dieser erlebnispädagogischen Maßnahme wird bei der Schülerschaft ein Eigenverantwortungs-, Einstellungs- und Verhaltensrepertoire aufgebaut, um eine gewaltfreie Konfliktlösung zu ermöglichen.

 

 

Folgende Themen bieten wir bedarfsgerecht an:

 

- Gemeinsames Entwickeln eigener Werte und Spielregeln (Klassenregeln): Eine

  Übereinkunft, dass niemand in der Klasse ausgegrenzt wird und jeder dafür zuständig ist

  die Klassengemeinschaft zu erhalten.

 

- Gute Formen für Kritik und Ärgeräußerungen einüben (Feedback-Regeln).

 

- Ungezwungen und aktionsreich Gruppenbildungen auflockern und das nähere

  Kennenlernen von weiteren Mitschülern ermöglichen.

 

- Förderung einer offenen Atmosphäre und eines respektvollen Umgangs.

 

- Mit Hilfe von Kommunikations- und Kooperationsaufgaben und anschließenden

  Reflexionseinheiten werden Situationen, Verhaltensweisen, Erlebenszustände, uvm. mit

  Abstand betrachtet und analysiert.

 

- Spannende erlebnispädagogische Aktionen, die sich positiv auf ein gutes Miteinander in

  der Klassengemeinschaft auswirken und ein Gefühl der Solidarität entstehen lassen.

 

- Förderung von sozialen Kompetenzen.

 

- Einüben und Trainieren von konstruktiven und lösungsorientierten

  Konfliktlösungsstrategien.

 

 

MODUL 2: Interventionsstrategien “Mobbing? – Nicht mehr mit uns!“

Arbeitstitel für die Schüler: Klasse(n)Scouts Reloaded, ab 4. Klasse

 

Sie haben ein akutes Mobbing-Phänomen mit einer direkten Krisenintervention in der Schule aufgelöst bzw. unterbrochen und möchten nun eine ergänzende Maßnahme initiieren, die ein konstruktives Klima unterstützt und der Stabilisierung der Klasse dient. Spätfolgen und das Entstehen neuer Gewalttaten soll vermieden werden. Unser Konzept verzichtet auf Schuldzuweisungen und macht nochmals deutlich, dass mobbing-begünstigende Verhaltensweisen nicht toleriert werden und in Zukunft zu unterlassen sind. Wesentliche Ziele sind hier Aufbau eines prosozialen Verhaltens und die Stärkung von Selbstregulations- und Eigengestaltungskräften durch die Klassengemeinschaft. Wenn in einer Klasse die Kommunikation auf der Metaebene angekommen ist und die Schüler sich darüber austauschen wie sie ihre Kommunikation erleben, lässt sich das Mobbing nicht mehr weiterführen.

 

 

Folgende Themen bieten wir bedarfsgerecht an:

 

- Gemeinsames Entwickeln eigener Werte und Spielregeln (Klassenregeln) sowie      

  Konsequenzregeln: Eine Übereinkunft, dass niemand in der Klasse ausgegrenzt wird und

  jeder dafür zuständig ist die Klassengemeinschaft zu erhalten. Konsequenzregeln für den

  Fall eines Regelbruchs werden gemeinsam erarbeitet.

 

- Spannende, erlebnispädagogische Aktionen, die sich positiv auf ein gutes Miteinander in

  der Klassengemeinschaft auswirken und ein Gefühl der Solidarität auslösen.

 

- Mit Hilfe von Kommunikations- und Kooperationsaufgaben und anschließenden

  Reflexionseinheiten werden Situationen, Verhaltensweisen, Kommunikationsmuster,

  Erlebenszustände, uvm. mit Abstand betrachtet und analysiert.

 

- Kooperative Teamprojekte fördern gegenseitige Akzeptanz und Toleranz sowie

  gegenseitige Unterstützung, Verantwortungsübernahme und Hilfeleistung. Einfühlen in

  Situationen, in denen die Mitschüler ausgrenzend bzw. unterstützend wirken.

 

- Gute Formen für Kritik und Ärgeräußerungen einüben (Feedback-Regeln).

 

- Ungezwungen und aktionsreich Gruppenbildungen auflockern und das nähere

  Kennenlernen von weiteren Mitschülern ermöglichen.

 

- Förderung einer offenen Atmosphäre und eines respektvollen Umgangs.

 

- Förderung von sozialen Kompetenzen.

 

- Einüben und Trainieren von konstruktiven und lösungsorientierten

  Konfliktlösungsstrategien.

 

 

Bevor Sie als Pädagogen dieses Programm buchen, sollte ein intensives Gespräch zwischen Ihnen und den flowventure-Beratern stattfinden, um die genaue Zielrichtung der Tage, die konkreten Inhalte und die Dauer gemeinsam festzulegen.

 

Da die Veranstaltung auf einem partizipativem, lösungsungsorientiertem Ansatz beruht, werden die flowventure- Teamer auf den Begriff “Mobbing“ vor den Schülern bewusst verzichten.

 

Gerne helfen wir in der akuten Krisenintervention und vermitteln Ihnen Telefonnummern von Beratungsstellen und Notdiensten zur Unterstützung.

 

Ein wesentlicher Part unseres Ansatzes ist die Verzahnung von Schule mit unseren Maßnahmen. Denn Mobbing kann nur aufhören, wenn sich alle Beteiligten gemeinsam dagegen stemmen und sich für eine gewaltfreie Schule einsetzen. Um die Maßnahme optimal mit den Schülern vorzubereiten, stellen wir Ihnen Vorbereitungshilfen für den Unterricht zur Verfügung und einer der betreuenden flowventure-Trainer wird sich zeitnah vor Programmstart bei Ihnen melden, um das Programm bedarfsgerecht abzusprechen. Im Anschluss an das Programm erhalten Sie Nachbereitungsmaterial, um das soziale und pädagogische Leben innerhalb des Klassenzimmers nachhaltig zu fördern. Zur weiteren Unterstützung Ihrer Transferarbeit kann ein paar Monate nach der Veranstaltung eine Follow-Up-Maßnahme durchgeführt werden.

 

Die Konzepte sind idealerweise auf drei Tage ausgelegt, lassen sich jedoch auch auf zwei Tage reduzieren. Bitte beachten Sie, dass unsere pädagogische Einflussnahme mit zunehmender Programmdauer steigt.

 

Sie haben Interesse an einer Beratung? Bitte vereinbaren Sie einen Telefontermin.

 

 

HINTERGRUNDWISSEN:

 

Mobbing ist keine Randerscheinung. Untersuchungen von Mechthild Schäfer, Mobbing-Expertin und Entwicklungspsychologin an der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität, zeigen, dass es Mobbing in Deutschland inzwischen in nahezu jeder Schulklasse gibt. 1 Kind von 25 muss ein- oder mehrmals in der Woche Attacken über sich ergehen lassen. Das ergibt eine realistische Zahl von 500.000 Mobbing-Opfern, so Schäfer. Dieses Problem ist in jeder Schulform, ob auf dem Land oder in der Stadt, präsent. (Vgl. (1))

Mobbing vorzubeugen und nachhaltig zu unterbrechen ist ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema, welches flowventure jugendgerecht aufbereiten möchte.

 

 

(1) Artikel der "Süddeutsche.de" [Zugriff: 18.04.2012]